Mamis - Wichtig für mich

Nach der Schwangerschaft ist vor der Schwangerschaft

Das gilt zumindest für Ihre Ernährung. Denn auch wenn Ihr Baby nun auf der Welt ist, sind Sie auch die nächsten Monate im wahrsten Sinne des Wortes sein Energielieferant. Schließlich versorgen Sie es über die Muttermilch mit allen nötigen Nährstoffen. Was genau muss ich in Sachen Ernährung jetzt beachten?

Täglich einmal warm

Es wird empfohlen, täglich mindestens einmal warm zu essen. Der Grund: Warme Mahlzeiten sind in der Regel einfach vielfältiger als kalte. Die Tageszeit spielt dabei keine Rolle, im Gegenteil – es ist völlig egal, ob Sie mittags oder abends warm essen.

Dinner Cancelling

Viele Mamis wollen nach der Schwangerschaft ganz schnell wieder zurück zu ihrem Normalgewicht und lassen darum eine Mahlzeit einfach ausfallen. So ein Dinner Cancelling ist allerdings überhaupt nicht zu empfehlen. Schließlich baut der Ernährungsplan darauf auf, dass jede einzelne Mahlzeit bestimmte Nährstoffe für Mami und Baby liefert. Zwar beeinflusst Ihre direkte Ernährung den Nährstoffgehalt der Muttermilch nur hinsichtlich bestimmter Bestandteile (z.B. Jod und Fettsäuren), wird über die Nahrung allerdings nicht all das zugeführt, was das Baby braucht, werden auch Mamis Reserven angegriffen. Anzeichen hierfür sind Müdigkeit und allgemeine Schlappheit, auch Ihre Widerstandskraft gegen Krankheiten lässt deutlich nach.

Die richtige Ernährung für mich

Spätestens in der Schwangerschaft fangen Mamis an, auf ihre Ernährung zu achten. Stillende Frauen beschäftigen sich ganz besonders mit gesunder Ernährung: Sie stellen nämlich fest, dass alles, was sie essen, auch durch das Baby aufgenommen wird. Sobald die Stillzeit zu Ende geht, kehren viele Mamis zu ihren alten Essgewohnheiten zurück und ignorieren die Tatsache, dass eine gute Ernährung nicht nur für Kinder wichtig ist. Auch ein Erwachsenenkörper braucht mehr als sechzig unterschiedliche Nährstoffe – Proteine, Kohlenhydrate, eine adäquate Aufnahme von erstklassigen Fetten, Mineralien, Vitamine und natürlich Wasser. Dabei spielt jeder Nährstoff eine ganz eigene Rolle in Ihrem Körper. Fehlt Ihrer Ernährung einer dieser Bestandteile, bekommen Sie die Auswirkungen dieses Mangels bestimmt zu spüren. Denken Sie immer daran, dass es nicht so etwas wie perfekte Produkte gibt, die alle wesentlichen Bestandteile in den richtigen Mengen und Verhältnissen enthalten. Es gibt also nur eine Lösung: Ihre Ernährung sollte abwechslungsreich sein und Spaß machen! Auf jeden Fall sollten jeden Tag Produkte aus folgenden Gruppen dabei sein: Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, mageres Fleisch, Wurstwaren, Fisch und Milchprodukte. Möglichst selten sollten fette und frittierte Speisen auf dem Teller landen, auch Süßigkeiten und Salzgebäck sind weniger gefragt. Essen Sie häufig, dafür in kleineren Portionen. Am besten bestimmen Sie feste Essenszeiten und naschen nichts zwischendurch. Wenn Sie nach der Schwangerschaft noch einige Extra-Kilos behalten haben, können Sie natürlich auch anfangen, die Kalorien zu zählen. Sie müssen und sollten aber keine strenge Diät einhalten – schon 500 kcal weniger (das entspricht 2 Berlinern) pro Tag genügen, damit Sie ganz leicht 2 Kilo im Monat verlieren.

Kampf den Babypfunden!
Babys - Wichtig für mein Kind

Genial: Eine Milch, die mitwächst

Die Natur hat schon optimal für Ihr Baby vorgesorgt. Mit der Muttermilch steht ihm eine ideal an seine Bedürfnisse angepasste Nahrung zur Verfügung. Mehr noch, sie entwickelt sich sogar mit ihm mit! So hat die sogenannte Kolostralmilch, die in den ersten Tagen nach der Geburt produziert wird, eine andere Zusammensetzung als die „reife“ Milch, die dem kleinen Säugling etwa ab seiner zweiten Lebenswoche zur Verfügung steht. Doch nicht nur der Nährgehalt der Muttermilch hilft dem Kleinen bei seiner Entwicklung, auch einzelne Inhaltsstoffe machen es fit für ein Leben außerhalb des Mutterleibs und stärken seine Immunabwehr. Ein weiterer wichtiger Punkt: Stillen fördert die Beziehung zwischen Mami und Baby. Hormone sorgen dafür, dass die emotionale Bindung zwischen beiden gestärkt wird. Unterm Strich bietet Muttermilch also alles, was der Säugling in der ersten Zeit als kleiner Mensch so benötigt. Darum wird sie auch in den ersten 4 bis 6 Lebensmonaten als ausschließliche Nahrung empfohlen. Leider ist es nicht allen Mamis möglich zu stillen. Dann ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind keine Kuhmilch zum Trinken geben, sondern auf Fertigmilch wie zum Beispiel die Aptamil-Säuglingsmilchnahrungen zurückgreifen. Mehr dazu finden Sie hier.

Wieviel braucht mein Baby?

Die benötigte Menge an Kalorien ist abhängig vom Wachstumstempo, das nach dem ersten Lebensjahr abnimmt. Ein starker Faktor ist außerdem die körperliche Aktivität Ihres Kindes, die jetzt viel größer ist als je zuvor. Durchschnittlich kann man davon ausgehen, dass Kinder bis zum 3. Lebensjahr eine tägliche Menge von etwa 1000 kcal benötigen. Für eine grobe Bestimmung des Bedarfs verwendet man am einfachsten diese Methode:
Menge an kcal = [(110 – (3 x Alter in Jahren)] x Körpergewicht (kg).

Thema Flaschennahrung

Manche Mamis können oder wollen ihr Baby nicht stillen. In solchen Fällen kann ersatzweise industriell hergestellte Fertigmilch gefüttert werden. Diese ist ebenfalls sehr gut an die Bedürfnisse Ihres Säuglings angepasst. Unterschieden werden hier Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung. Auch bei der Aptamil-Forschung dreht sich seit Jahrzehnten alles um die Muttermilch: So wird die einzigartige Zusammensetzung der Aptamil-Milchnahrungen stetig weiterentwickelt.

Mehr dazu gibt es unter
http://www.aptamil.de/de/prebiotics/Prebiotics.php

Säuglingsanfangsnahrung

Die Bezeichnung der Fertigmilch ist sogar gesetzlich geregelt. So wird Säuglingsanfangsnahrung mit der Silbe „Pre“ oder mit der Ziffer „1“ gekennzeichnet. Basis dieser Fertignahrung ist Kuhmilch, allerdings wird diese stark verändert, damit sie der Säugling erstens gut verträgt und sie zweitens seine Bedürfnisse so erfüllt wie echte Muttermilch. Bis auf den Kohlenhydratanteil gleichen sich beide Milchprodukte weitestgehend. Pre-Nahrung enthält ebenso wie Muttermilch Laktose (Milchzucker). Fertigmilch mit dem Zusatz „1“ wird zusätzlich etwas Stärke hinzugefügt. Das macht sich auch äußerlich bemerkbar: Die Pre-Milch ist leicht dünnflüssig, ihr 1er Pendant dagegen etwas sämiger. Häufig sind Kinder nach der Einnahme der 1-Nahrung schneller satt. Weitere Bestandteile von Fertigmilchprodukten können andere Kohlenhydrate oder Zucker wie beispielsweise Maltodextrin oder Saccharose (Haushaltszucker) sein. Generell empfiehlt man eine Ernährung mit Säuglingsanfangsnahrung für den Zeitraum des ersten Lebensjahres.

Folgenahrung

Auch diese Fertigmilchsorten sind speziell gekennzeichnet. Dem Produktnamen muss entweder eine „2“ oder eine „3“ hinzugefügt werden. Beide Milchnahrungen unterscheiden sich stärker von der Muttermilch, so dass eine Fütterung damit frühestens ab dem fünften Lebensmonat empfohlen wird.

Vorsicht mit der Fertignahrung

Zubereitung von Fertigmilch

Achtung: Fertige Säuglingsnahrung bietet Krankheitserregern einen idealen Nährboden, darum sollte auf besondere Sauberkeit geachtet werden. Verschließen Sie angebrochene Milchpackungen unmittelbar nach dem Gebrauch wieder und verwenden Sie nur geeignetes Wasser. Volvic naturelle wird vom Institut Fresenius zur Zubereitung von Babynahrung empfohlen.