Wichtig für Mamis

Ein neues Körpergefühl – neuer Appetit!

Gleich nach dem Start in die Schwangerschaft stellt sich Ihr Körper auf seine neue Herausforderung und mit der damit verbundenen veränderten Ernährung in der Schwangerschaft ein: Von nun an muss er schließlich für zwei sorgen! Eine der ersten Reaktionen: Ihr Stoffwechsel steigt um bis zu 25 Prozent. Dabei erhöht sich Ihr Kalorienverbrauch in den ersten Wochen nur minimal – darum müssen Sie also nicht für zwei essen.
Frauen, die noch gar nicht ahnen, dass sie bald Mami werden, bemerken die anderen Umstände darum zu diesem Zeitpunkt oft noch gar nicht. Ein typisches Anzeichen ist natürlich die morgendliche Übelkeit, der Sie mit einer entsprechenden Ernährung (viele kleine Mahlzeiten statt wenige große) jedoch zumindest teilweise entgegenwirken können. Aber wundern Sie sich auch nicht, wenn Sie ganz plötzlich einen Hang zum Sentimentalen haben – die Emotionalität werdender Mamis hängt eng mit den hormonellen Schwankungen zusammen, die ihr Körper gerade durchlebt.

Achtung: Schwangerschaftssentimentalität!

Besonders die ersten drei Schwangerschaftsmonate stellen oft die Ernährung auf den Kopf. Sie werden vielleicht von plötzlichem Heißhunger und ganz neuen Essgelüsten überrascht. Einige Frauen haben plötzlich unbändige Lust auf Schokolade, Eis und Süßigkeiten, auf scharfe Gewürze, Currygerichte, Mixed Pickles, exotische Früchte, Pfannkuchen, Kartoffeln oder Erdnüsse.
Häufig kommen werdende Mamis auf den Geschmack von besonders skurrilen Kombinationen – Thunfisch und Bananen zum Beispiel, Milch und saure Gurken oder Hering und Milch, erweitern die Ernährung in der Schwangerschaft auf ungewöhnliche Weise.

Wichtig für Babys

Woche für Woche top versorgt

Jede einzelne Schwangerschaftswoche spielt für die Entwicklung Ihres Babys ihre ganz eigene, tragende Rolle. Schritt für Schritt bildet sich nämlich eine neue Körperfunktion aus. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Sie Ihr heranwachsendes Kind mit genau den Nährstoffen versorgen, die es jetzt so dringend braucht. Erhält Ihr Körper bei dieser Aufgabe nicht das, was er benötigt, versucht er sich erst einmal selbst zu helfen. Dann aber besteht die Gefahr, dass der Körper Ihre Babys in einer Art Schutzmechanismus nur die allernötigsten Funktionen versorgt. Alles, was nicht unmittelbar zum Überleben gebraucht wird, könnte also übersprungen werden. Das sind zum Beispiel Entwicklungsschritte, die womöglich erst mit dem Eintritt in die Pubertät relevant werden. Häufig kommen diese Mängel also erst weit nach der Geburt zum Vorschein. Eine Unterversorgung des Babys mit Vitaminen und Mineralien kann jedoch nicht nur eine mangelhafte Entwicklung verursachen, sondern sogar eine Frühgeburt auslösen. Achten Sie also während Ihrer gesamten Schwangerschaft darauf, dass Sie Ihrem Baby auch genügend Jod, Folsäure, Calcium und Eisen zur Verfügung stellen können.

hmmmmmmmm Schwanger macht erfinderisch!

 
 
 
Fragen an Expertin Hebamme Antje Völsch