Mamis - Wichtig für mich

Gut für Mamis, gut für Babys

Auch wenn es sich anders anfühlt: Ihr zusätzlicher Kalorienverbrauch ist in den ersten Schwangerschafts-monaten noch sehr gering. Durch die Übelkeit und das Erbrechen kann es aber dazu kommen, dass Sie ein bisschen an Gewicht verlieren. Ein Tipp: Vermeiden Sie nach Möglichkeit einen leeren Magen. Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt helfen gegen Gewichtsverlust! Bei Morgenübelkeit hilft es, schon vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit zu essen und dazu ein Glas Wasser zu trinken. Sollte im Lauf des Tages die Übelkeit wiederkommen, trinken Sie in kleinen Schlucken 1-2 Gläser stilles Wasser – das ist eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, um die Übelkeit zu bekämpfen. Darum lohnt es sich auch, immer eine Flasche Wasser bei sich zu haben, zum Beispiel Volvic naturelle. Am besten trinken Sie ihr Wasser bei Zimmertemperatur – nicht zu kalt und nicht zu warm. Trinken während der Mahlzeiten ist weniger ratsam: Gedehnte Magenwände können nämlich Brechreiz auslösen. Aber keine Sorge: Bei den meisten werdenden Mamis lässt die Übelkeit ab dem vierten oder fünften Schwangerschaftsmonat schon wieder nach.

19-21 Grad Celsius sind optimal

Wieviele Kalorien brauche ich? Und wieviel sollte ich wiegen?

Erstes Trimester

Wie gesagt: Zu Beginn der Schwangerschaft ist es sogar möglich, dass Sie an Gewicht verlieren. Das liegt häufig am veränderten Stoffwechsel, an häufiger Übelkeit und Erbrechen. Durch die vielen Veränderungen in Ihrem Unterleib verträgt ihr Darm jetzt kleinere Portionen einfach besser. Aber sollten Sie tatsächlich ein paar Pfund verlieren, ist das auch kein Grund zur Sorge!lich ein paar Pfund verlieren, ist das kein Grund zur Sorge!

Zweites Trimester

Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat steigt langsam Ihr Extra-Energiebedarf!
Ärzte raten, jetzt etwa 250 bis 300 Gramm pro Woche zuzunehmen. Insgesamt liegt Ihr täglicher Kalorienbedarf in diesen Monaten bei rund 2700 kcal. Das ist zum Beispiel ein Plus von einem Vollkornbrot mit Butter oder Frischkäse pro Tag (rund 300 kcal.).

Drittes Trimester

In den letzten Schwangerschaftswochen ist die Gewichtszunahme natürlich am größten. Pro Woche ist es ganz normal, wenn Sie rund 400 bis 500 Gramm mehr auf die Waage bringen. Bei mehr als 600 Gramm ist es besser, einen Arzt zu Rate ziehen: Damit können Sie ausschließen, dass der Kalorienüberschuss nicht die Ursache vermehrter Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) ist. Bei manchen werdenden Mamis führt auch die sogenannte Schwangerschaftsdiabetes zu einer erhöhten Gewichtszunahme.Generell gilt: Ab der 40. Schwangerschaftswoche sollte ihr Gewicht stagnieren.

Zum Zeitpunkt der Geburt

Die Angaben zur monatlichen Gewichtszunahme schwanken im Vergleich der verschiedenen Quellen. Generell wird ein Plus von 9 bis 14 Kilo während der gesamten Schwangerschaft empfohlen, wobei hier individuelle Eigenheiten berücksichtigt werden müssen. Bei sehr schlanken Frauen darf die Waage zum Ende der Schwangerschaft auch bis zu 18 Kilo mehr zeigen. Bei Zwillingsschwangerschaften gilt eine Gewichtszunahme von 16 bis 20 Kilo als normal. Durchschnittlich nimmt eine Frau während der Schwangerschaft 12,5 Kilo zu.

Untergewicht und Essstörungen schaden meinem Baby!

Das Ausgangsgewicht der Mutter hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Babys. Ist eine Mutter bereits vor der Schwangerschaft untergewichtig (davon spricht man, wenn der Body-Mass-Index bei unter 19 liegt) oder nimmt sie während der gesamten Schwangerschaft nur geringfügig zu, kann es bei Ihrem Baby zu Entwicklungsstörungen kommen. Werdende Mamis, die unter Essstörungen leiden, sollten ihrem Baby zuliebe unbedingt versuchen, diese – am besten schon vor der Schwangerschaft – in den Griff zu bekommen. Ansonsten besteht das Risiko einer Fehlgeburt, einer Verzögerung des Wachstums des Kindes und von Komplikationen bei der Geburt. Betroffene Mamis lassen sich am besten schon früh von einem Arzt und einer Hebamme beraten.

Wichtig für Babys

Das hilft dem Wachstum

Schaltzentrale Plazenta

Während jeder einzelnen Entwicklungsphase benötigt Ihr Baby reichlich Vitamine und Mineralien. Besonders wichtig ist es, dass es mit ausreichend Folsäure, Eisen, Jod und Calcium versorgt wird. Aber auch an Flüssigkeit darf es nicht fehlen: Wasser gilt nicht umsonst als Symbol des Lebens! Das Wasser, das Sie zu sich nehmen, bildet den Lebensraum für Ihr Baby. Achten sie darum genau darauf, was Sie nun trinken – Ihr Baby braucht nämlich ausreichend Wasser, um sich gut entwickeln zu können. Optimal sind natriumarme Mineralwasser wie Volvic naturelle. Sie helfen, Mamis und Babys mit Flüssigkeit zu versorgen, ohne den Organismus zu belasten.

Aber wie erreichen die wichtigen Nährstoffe eigentlich mein Baby? Sie kommen zu ihm über die Plazenta, mit der es durch die Nabelschnur direkt verbunden ist. Die Plazenta sorgt nicht nur dafür, dass Ihr Baby essen, atmen und Giftstoffe ausscheiden kann. Sie bildet auch eine schützende Barriere, die Ihr Baby vor Infektionserregern und schädlichen Substanzen bewahrt.

Gute Ernährung, gute Entwicklung

In den nächsten Monaten hängt sehr viel von Ihrer Ernährung ab. Schließlich geht es darum, auch die Bedürfnisse des heranwachsenden Babys in Ihrem Bauch zu stillen. Dafür werden Nährstoffe und Trinkwasser gebraucht, die Ihnen und Ihrem Kind die optimalen Bedingungen zur Verfügung stellen. Aber worauf muss ich eigentlich achten? Eine wichtige Basis der gesunden Ernährung für Mamis&Babys bilden Brot und Getreideprodukte. Sie liefern vor allem wertvolle komplexe Kohlehydrate in Form von Stärke. Außerdem enthalten sie zahlreiche Mineralstoffe (wie Magnesium und Eisen), Vitamine (vor allem B1, B2, B6 und E) sowie Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren.

Als nächstes stehen Obst und Gemüse auf der Zutatenliste einer ausgewogenen Mami&Baby-Versorgung. Sie sind randvoll mit essenziellen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Besonders empfehlenswert in der Schwangerschaft: Die grünen Gemüsesorten wie Spinat, Brokkoli und Endiviensalat – sie enthalten nämlich das für den Embryo wichtige B-Vitamin Folsäure. Folsäure gilt als wichtigstes Schwangerschaftsvitamin der ersten Zeit. Ihr Körper braucht es besonders für die Zellbildung und Zellteilung. Ebenfalls wichtig für die optimale Versorgung von Mutter und Kind sind Jod und Eisen. Eisen ist ein essenzieller Faktor für die Blutbildung, Jod ist an der Steuerung des Wachstums, der Knochenbildung und der Gehirnentwicklung beteiligt. Als gute Lieferanten für Jod gelten Milch und Milchprodukte sowie Fisch. Erstere liefern dazu noch das für die Knochenbildung wichtige Kalzium und als Zugabe reichlich Eiweiß, Phosphor, Magnesium, Zink, Jod und Vitamine (wie A, B1, B2 und B12).

Gute Ernährung, gute Entwicklung

Seelachs statt Rohmilch

Eins ist ganz wichtig: Während der Schwangerschaft sind Rohmilchprodukte streng verboten. Diese könnten nämlich mit Bakterien, den so genannten Listerien, belastet sein und für Ihr Baby gefährlich werden.
Seefische wie Seelachs, Kabeljau und Schellfisch sind hervorragende Jodlieferanten. Fettreiche Seefische wie Hering, Makrele und Lachs bringen dazu größere Mengen an mehrfach ungesättigten langkettigen Fettsäuren mit, auch bekannt als Omega-3-Fettsäuren. Die spielen bei der Entwicklung Ihres Babys ebenfalls eine wichtige Rolle.

Fettarmes Fleisch ist ein optimaler Eisenlieferant und enthält außerdem noch hochwertiges Eiweiß, wertvolle Mineralstoffe und Vitamine. Am besten essen Sie die verschiedenen Fleischsorten im Wechsel – so stellen Sie nämlich sicher, dass sich die einzelnen Nährstoffgehalte auch optimal ergänzen. Sollten Sie sich fragen, ob Ihre Ernährung eine optimale Versorgung gewährleistet, sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt! Er kann schnell entscheiden, ob eine Unterversorgung vorliegt und Sie Ihre Nahrung etwa durch Nahrungssupplements (in Form von Tabletten oder Kapseln) ergänzen sollten.