Hallo Frau Völsch, ich habe meinen Sohn fünf Monate lang voll gestillt. Zum Schluss ist er mir ab 1 Uhr nachts halbstündlich/stündlich gekommen und wollte trinken. Durch den Schlafmangel und meinen zweiten Sohn (nicht ganz 2 Jahre) bin ich unheimlich gestresst gewesen, so dass mir meine Hebamme zum Zufüttern bzw. Abstillen geraten hat. Ich gebe jetzt Fläschchen und mein Kleiner ist viel ausgeglichener und kommt nachts nur noch einmal. Ich habe jetzt das Problem, dass ich "Angst" davor habe, dass die Milch jetzt ganz weggeht. Durchs Abstillen bin ich und mein Kleiner jetzt weniger gestresst, aber mir fehlt die Nähe zu Vincent. Ich habe irgentwie das Gefühl, dass mein Baby jetzt "erwachsen" wird. Ist diese Trennungsangst normal? Ist sie hormonell bedingt? Meine Hebamme meinte dazu nur, dass sie es bis ihr Kind 3 Jahre war auch nicht geschafft hat abzustillen, doch die Aussage war mir keine große Hilfe. Ich will nur wissen, ob meine Reaktion ganz natürlich ist, oder ob ich mir Hilfe holen sollte.
Viele Grüße
Kerstin
Antworten
die von Ihnen beschriebenen Sorgen sind ganz normal ! Manchen Müttern fällt das Abstillen ganz leicht, anderen sehr schwer. Genau betrachtet ist es ja eine kleine "Trennung" vom Kind, die durchaus auch traurige Gefühle hervorrufen kann.
Vielleicht können Sie Ihrer Angst auf den Grund gehen und sie so mit der Zeit überwinden ?!
An die Stelle des Stillens werden andere stark verbindende