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Tipps und Tricks im Umgang mit Süßigkeiten

21. September 2010
 

Liebe Mamis,

Süßigkeiten sind sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen sehr beliebt. Es macht wenig Sinn, sie zu verteufeln. Kinder, die Süßes mögen, entwickeln ihre Tricks, um das zu bekommen, was sie haben möchten. Das Spektrum reicht von Kullerblick und Küsschen bis zu mörderischem Geschrei im Supermarkt. Entscheiden Sie sich rechtzeitig dafür, der „Bestimmer“ zu sein, bevor Ihr Kind die Initiative übernimmt. Kinder brauchen und mögen Rituale, weil diese ihr Leben überschaubar gestalten und Ruhe und  Sicherheit bieten. Wichtige Rituale sind die, die die Mahlzeiten und den Schlaf regeln. Kinder, die mit festen Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten rechnen können, sind gleichmäßig über den Tag satt. Beste Voraussetzung fürs nicht naschen! Und so wie es eine Gutenachtgeschichte vorm Schlafengehen gibt, kann es zum Beispiel ein Nasch-Kästchen geben, aus dem sich jeder nach der Mahlzeit eine Kleinigkeit nehmen kann.

Danach gibt es gleich noch ein Ritual: Zähneputzen. Gerade wenn Ihr Kind noch klein und ein so genannter schlechter Esser ist, sollten die Süßigkeiten nicht ohne Aufsicht sein und von den Eltern „zugeteilt“ werden. Sonst sitzt zur nächsten Mahlzeit wieder ein satt genaschtes Kind am Tisch und hat keinen Appetit aufs Essen. Das wäre sehr schade, da die Mahlzeit viel mehr gesunde Stoffe in den Körper bringt, als jede Süßigkeit. Wie viel Süßes ist ok?  Eine gute Menge an der man sich orientieren kann, ist eine Portion Süßes am Tag. Und als Portion gilt die kleine Hand ihres Kindes. Da passen Gummibärchen rein oder ein paar Schokoladenbonbons oder eine kleine Menge Eis.

Herzliche Grüße - Ihre Dr. Claudia Maaß

 


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