Säuglinge, die gestillt oder mit der Flasche gefüttert werden, nehmen ganz natürlich genügend Flüssigkeit zu sich. Wenn dann der Übergang zur Beikost ansteht, wird Trinken zum Thema. Wann, wie viel und vor allem was sind dann die wichtigsten Fragen.
Was? – Für Ihr Kind ist es am allerbesten, wenn es schon früh daran gewöhnt ist, Wasser zu trinken. Ungesüßte Kräutertees können eine geschmackliche Abwechslung bieten. Getränke die Zucker enthalten – dazu gehören neben Limos auch Säfte und Saftschorlen – können Karies verursachen. Wenn überhaupt, sollte z.B. Saft nur zur Mahlzeit auf dem Tisch stehen.
Wie viel? – Zwischen dem Einführen der Beikost und dem 1. Geburtstag ist das Üben die Hauptsache. Lassen Sie sich wegen der Menge nicht unter Druck setzen. Bieten Sie Ihrem Kind regelmäßig Wasser aus dem Becher an und gewöhnen Sie es so an das regelmäßige Trinken. Für dreijährige Kinder sind etwa 800ml Wasser pro Tag als Getränk eine grobe Orientierung, auf die man sich als Mama einstellen kann.
Wann? – Sowohl zu den Mahlzeiten als auch dazwischen sollte Ihr Kind die Möglichkeit haben, etwas zu trinken. Manchmal brauchen kleine Menschen auch eine Erinnerung, da sie vielleicht zu „schwer beschäftigt“ sind und das Trinken vergessen.
Noch ein paar Tipps zum Schluss:
Ø Bieten Sie Ihrem Kind frühzeitig den Becher an. So vermeiden Sie, dass die Flasche zum „Schnullerersatz“ verkommt. Und ein schöner Becher erleichtert auch das Trinken!
Ø Denken Sie selbst ans Trinken! Ihr Kind wird es Ihnen nachmachen.
Ø Milch und Säfte sind als Lebensmittel zu werten und sind nicht als Durstlöscher geeignet.
Ø Haben Sie Geduld! Gutes Trinkverhalten hat vor allem mit Gewohnheiten zu tun.
Herzliche Grüße - Ihre Dr. Claudia Maaß











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