Mamis - Wichtig für mich

Die Hormone kommen

Ihr Körper verändert sich gleich mit dem Start in die Schwangerschaft und schüttet urplötzlich Hormone aus. Auch Ihr Stoffwechsel verändert sich grundlegend: Im Laufe der Schwangerschaft wird er sich um ganze 10 bis 25 Prozent erhöhen. Kein Wunder – schließlich müssen ab sofort zwei Körper versorgt werden. Oft bleiben diese frühen Anzeichen erst einmal unbemerkt. Vielleicht werden Sie in den ersten Wochen feststellen, dass Ihre Hosen etwas enger werden. Was passiert sonst noch? Klar – Ihre Periode bleibt aus. Und vielleicht werden Sie nicht mehr so gern auf dem Bauch schlafen, weil Ihre Brüste spannen. Auch eine morgendliche Übelkeit könnte sich melden und Ihnen ganz schön auf die Nerven gehen. Auch über starken Harndrang klagen einige werdende Mamis.
Wo Hormone im Spiel sind, geht es meist auch um Emotionen: Gut möglich, dass Sie in der nächsten Zeit besonders nah am Wasser gebaut sind. Ihre Gefühle und Ihre Launen geraten eben genau wie Ihre Hormone ins Schwanken.



Achtung: Stimmungsschankungen!
Babys - Wichtig für mein Kind

Jetzt wird geteilt!

Ist die Eizelle erst einmal befruchtet, beginnt sie auch gleich mit der Zellteilung. Aus einer werden zwei, aus zwei vier und aus vier acht Zellen – und so weiter, und so weiter. Schon jetzt steht fest, welches Erbgut der Eltern an das Kind weitergegeben wird. Nach etwa 4 Tagen entsteht dann in der Mitte des Zellklumpens ein Hohlraum, die sogenannte Keimblase. Von nun an hat jede einzelne Zelle ihre eigene Bestimmung – entweder sie wird Baustein des Babykörpers oder sie verwandelt sich zur embryonalen Membran bzw. zum Mutterkuchen, der Plazenta.

Wie berechne ich eigentlich den Geburtstermin?

Die eigentliche Dauer der Schwangerschaft berechnet man ab dem Datum der Befruchtung: Sie beträgt 268 Tage. War es in der Silvesternacht? Die wenigsten Mamis werden für gewöhnlich das genaue Datum der Befruchtung oder des Eisprungs kennen. Daher wendet man allgemein eine einfachere Berechnungsmethode an: Die Dauer der Schwangerschaft wird anhand des Datums der letzten Monatsblutung ermittelt – in der Annahme, dass die Schwangerschaft 280 Tage dauert, also 40 Wochen oder 10 Mondmonate. Auf dieser Grundlage berechnet Ihr Gynäkologe dann den Geburtstermin: Vom Datum (Tag und Monat) des ersten Tages der letzten Monatsblutung zieht man 3 Monate ab und zählt als nächstes 7 Tage dazu. Das ist die so genannte Naegele-Regel.

Denken Sie bei allen Berechnungen immer daran, dass diese Zahlen immer zum Teil eine Schätzung bleiben, auch wenn sie auf der Grundlage langjähriger Untersuchungen berechnet wurden. Die moderne Medizin verfügt zwar über immer größere Möglichkeiten, aber vor dem Geheimnis des Lebens erstarrt man dann doch immer wieder in Ehrfurcht. Jeder Mensch ist einzigartig und hat das Recht, sich in seinem eigenen Tempo zu entwickeln – und das von Anfang an. Da bleiben kleine und große Überraschungen einfach nicht aus!


 
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Fragen an Expertin Hebamme Antje Völsch