
Nach der Geburt fühlen sich viele Mamis müde und erschöpft. Erst die ganze Aufregung, die Strapazen. Und dann kommt auch noch die hormonelle Umstellung dazu, die wenige Stunden nach der Geburt einsetzt: Die Folge sind oft Stimmungsschwankungen – nicht umsonst spricht man auch vom „Wochenbettblues“.
Doch nicht nur für die Mamis bringt das Erlebnis Geburt eine Menge Neues - auch das Leben des Papis verändert sich kräftig. Für beide Eltern ist jetzt ganz wichtig: Unsicherheiten im Umgang mit dem Baby sind völlig normal, Sie müssen schließlich erstmal in die neue Aufgabe hineinwachsen. Gönnen Sie sich in den nächsten Wochen darum viel Ruhe und versuchen Sie, von Anfang an bestimmte Rituale einzuführen. Geregelte Abläufe geben Sicherheit, gerade wenn es mal drunter und drüber geht. Und sollten Sie einmal nicht weiterwissen, gibt es ja auch noch den Frauenarzt oder die Hebamme, die man fragen kann. Und warum nicht auch die frisch gebackene Oma?

So finden Sie zusammen:

So ein Leben zu beginnen, ist ganz schön aufregend: Frisch geboren verlässt das Baby den warmen, vertrauten Mutterleib und ist plötzlich mit einer Menge Veränderungen konfrontiert. Das Gleiche gilt auch für Sie... Sie werden es wahrscheinlich schon bemerkt haben: Jetzt sind Sie Mutter!
Die Entwicklung vom Baby zum Kleinkind geht im ersten Lebensjahr besonders rasant vorwärts. Die Mamis werden staunen: Denn jeden Tag gibt es was Neues zu bestaunen... Los geht's mit den lebensnotwendigen Körperfunktionen: Atmung, Kreislauf, Körpertemperatur und Verdauung. Das alles muss das Neugeborene auf einmal selbst regulieren und stabilisieren. Als nächstes entwickeln sich die körperlichen, motorischen, geistigen und sozialen Fähigkeiten immer weiter. Wie Ihr Baby das alles meistert, können Sie schon innerhalb der ersten Minuten und Tage beobachten.
Und schon bald werden Sie merken: Ihr Kind muss erst einmal seinen eigenen Rhythmus finden. Für ein Neugeborenes gibt es nämlich nicht dieselben Schlaf- und Wachphasen, die wir Erwachsenen gewöhnt sind. Genauso die Essenzeiten: Ihr Baby muss erst einmal für sich austesten, wann es eigentlich Hunger hat und wann es satt ist. Diese Entwicklungsphase dürfte auch für Sie nicht einfach werden – wahrscheinlich raubt das fehlende Rhythmusgefühl Ihres Kleinen Ihnen ganz schön den Schlaf. Am besten Sie führen von Anfang an kleine Rituale ein, um Ihrem Baby beim Einschlafen zu helfen. Je häufiger und konsequenter Sie diese durchführen, desto leichter wird es merken: Es ist Zeit, die Augen zuzumachen!
Kaum zu glauben: Aber schon Säuglinge leiden unter Stimmungsschwankungen. Je nach Situation fühlt sich das Baby angespannt oder erregt - Zustände, die es erst einmal zu regulieren lernen muss.
Fürs erste klappt diese Selbstberuhigung nur mit Hilfe der Eltern. Haben Sie darum Verständnis, auch wenn Ihr Kind diese Unterstützung mal allzu lautstark einfordert.
Nach Möglichkeit sollten Neugeborene bis zum vierten bzw. sechsten Lebensmonat gestillt werden. Sollte das nicht möglich sein, können Sie stattdessen auch Säuglingsmilchnahrung (Fertigmilch) füttern. Aber nach wie vor muss eine Nahrung erst erfunden werden, die so perfekt wie die Muttermilch auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt ist!
Was ist das Geheimnis der Muttermilch? Sie besteht nicht nur aus lebenswichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, einer angemessenen Menge an Eiweiß, Fett und Kohlehydraten, sondern auch aus einer breiten Palette anderer Substanzen: Da wären zum Beispiel Antikörper, die den Organismus des Babys schützen – schließlich ist er in der Entwicklung ja besonders empfindlich. Dazu ist die Muttermilch mit einem besonderen Extra ausgestattet: Ihre Zusammensetzung passt sich nämlich den Bedürfnissen des Säuglings an.
Die sogenannte „Vormilch“ ist die erste Muttermilch aus den ersten Tagen nach der Geburt. Sie hat einen geringen Gehalt an Fett und Laktose, dafür aber einen besonders hohen Eiweißgehalt. Die Vormilch weist einen hohen Gehalt des IgA-Antikörpers auf, der für das Baby einen „Schutzmantel” auf der Oberfläche seines Verdauungstrakts bildet und ihn so vor schädlichen Substanzen schützt. Ungefähr in der dritten Woche nach der Geburt bildet sich dann die sogenannte „reife Milch“. Ihre Zusammensetzung variiert je nach Tageszeit, Dauer des Stillvorgangs und Alter des Kindes.
Zu Beginn des Stillens ist die Milch noch sehr wässrig - das Kind kann dann seinen Durst stillen und seinen Organismus mit Wasser versorgen. Mit längerem Stillen erhöht sich der Fett-, Eiweiß- und Nährstoffgehalt der Milch, was gut ist gegen den Hunger. In der Nacht enthält die Milch mehr Fett, Natrium, Kalium und Eisen, sie ist dann sehr kalorienreich. Im Verlauf der Monate und der voranschreitenden Entwicklung des Kindes nehmen die Mineralstoffe in der Muttermilch langsam ab. Auch das ist clever eingerichtet: Denn diese Funktion wird nun verstärkt von den Nahrungsmitteln übernommen, die nach und nach in die Ernährung eingeführt werden.
Unterm Strich hat Stillen zwei wichtige Funktionen: Zum einen sorgt die Muttermilch für die optimale Baby-Nahrung. Zum anderen ist das Stillen die ideale Basis für eine liebevolle Mami-Baby-Beziehung.
Von der Muttermilch einmal abgesehen, ist das richtige Wasser eine weitere wichtige Grundlage für die Ernährung des Babys: Egal, ob Sie es selbst trinken und so an Ihr Kind weitergeben, oder ob Sie es zur Herstellung von Fertigmilch verwenden. Hier sollten Sie einige Faktoren im Auge behalten: Wichtig ist zu wissen, dass nicht jedes Wasser gleich ist. Ein Wasser, das Sie genauso wie Ihr Baby trinken können, sollte idealerweise einen geringen Mineralisierungsgrad aufweisen. Aber was heißt das konkret? Jedes Wasser enthält eine bestimmte Menge an gelösten Inhaltsstoffen. Auf der Grundlage dieser Mengen wird das Wasser klassifiziert - nach niedrigen, mittleren und hohen Mineralisierungsstufen. Wasser mit einer niedrigen Mineralisierung enthält auf 1 Liter weniger als 500 mg gelöste Mineralien. Bei Wasser mit einem hohen Gehalt an Mineralstoffen übersteigt dieser Gehalt 1.500 mg pro Liter. Aber mehr ist nicht immer auch besser. Gerade für Säuglinge und Kleinkinder ist eine zu große Menge an im Wasser gelösten Mineralstoffen nicht gerade günstig: Sie können nämlich für die noch nicht vollständig ausgewachsenen Nieren und Verdauungsorgane eine allzu hohe Belastung bedeuten. Für Säuglinge und Kleinkinder wird darum Wasser mit einem niedrigen Mineralisierungsgrad empfohlen. Ein natürliches Mineralwasser wie Volvic naturelle mit einem Mineraliengesamtgehalt von 130mg/l ist ein ursprünglich natürliches Mineralwasser aus unterirdischen, geologisch erforschten Vorkommen. Seine Zusammensetzung unterliegt täglich bis zu 800 Kontrollen! Und laut dem SGS Institiut Fresenius ist es auch zur Zubereitung von Babynahrung geeignet. Volvic Mineralwasser aus Flaschen, die original verschlossenen, kühl und lichtgeschützt gelagert sind, muss noch nicht mal abgekocht werden. Nur Wasser aus schon geöffneten Flaschen sollten Sie sicherheitshalber abkochen. Dann besteht nämlich die Möglichkeit, dass unerwünschte Keime aus dem Umfeld in die Wasserflasche geraten.
Einige Tage, genauer drei bis maximal zehn Tage nach der Geburt, findet die sogenannte U2-Untersuchung statt. Bei dieser Untersuchung steht die Motorik Ihres Babys im Vordergrund – und die Funktion seiner Organe wie Herz, Lunge, Magen und Darm. Außerdem kontrolliert der Arzt, ob Stoffwechsel und Hormonproduktion auch normal funktionieren.